Frau Dr. B. Schröder

Veröffentlichungen

Veröffentlichungen in Zeitschriften:

 

Sozialdatenschutz in der privaten Krankenversicherung
Praktische Auswirkungen der Neuregelung am Beispiels des § 194 VVG aus anwaltlicher Sicht
Datenschutz Nachrichten 2/2010. S. 62-65

 

Ärztliche Direktoren - Keine zahnlosen Tiger
Ärztliche Direktoren erkennen zunehmend, wie wichtig ihre Rolle für die Zukunft des Krankenhauses ist Mit Jens Hollmann

DÄBl. 26, 2010 S. 1327

 

Die wirtschaftliche Aufklärungspflicht bei medizinisch nicht indizierten ästhetischen Eingriffen

Plastische Chirurgie 224ff-. Mit RA Teichner

 

Medizinisch nicht indizierte, ästhetische Eingriffe und das GKV-WSG: aktuelle Rechtsfragen und Folgen für die Praxis

MedR 2009, 586ff. Mit RA Teichner

 

Sterbehilfe bei Neugeborenen - Ein Orientierungsversuch

Heilberufe 3/2006 S. 34f.

 

Rechtsfragen im Zusammenhang mit der ärztlichen Berufshaftpflichtversicherung am Beispiel der so genannten kosmetischen Chirurgie

MedR März 2005, 127ff.

Ein Beitrag rund um Probleme des fehlenden Versicherungsschutzes bei Ärzten und den damit verbundenen Konsequenzen von geschädigten Patienten unter Berücksichtigung der Rolle der Ärztekammern.

 

Das Recht auf ein menschenwürdiges Sterben in

Heilberufe - Das Pflegemagazin, Ausgabe 12/2004 S. 18f.

Ein Beitrag zu den Rechtsfragen am Ende des Lebens im Rahmes des Schwerpunktthemas „Ein Ideal und seine Grenzen - Die Autonomie des Patienten"

 


Veröffentlichungen in Büchern

Ethische und rechtliche Fragen am Beginn menschlichen Lebens

 

Birgit Schröder, Kirsten Soyke
ISBN 978-3-8325-2064-9 181 Seiten,
Erscheinungsjahr 2008, Logos Verlag, Berlin

 

Dieses Werk behandelt Fragen, die sich am Beginn des menschlichen Lebens stellen. Der Umgang mit dem menschlichen Leben in seiner Frühphase ist seit jeher ein brisantes medizinethisches Thema und Gegenstand leidenschaftlicher Debatten gewesen; heute ergibt sich die besondere Bedeutung ethischer und rechtlicher Fragen am Lebensbeginn vor allem aus den Fortschritten der modernen Medizin sowie der damit zusammenhängenden Steigerung ärztlicher Diagnose- und Behandlungsm"oglichkeiten. Durch die Überschreitung der zuvor durch die Natur gesetzten Grenzen verlangen heute Fragen nach Antworten, die früher keine waren. Viele dieser Fragen sind ungeklärt.

 

Methoden wie etwa die Stammzellenforschung, die Verwendung embryonaler Stammzellen zu Forschungs- und Therapiezwecken, die Produktion solcher Zellen, die homologe oder heterologe Insemination sowie die Pränatal- und Präimplantationsdiagnostik bergen die Chancen und Risiken, die es abzuwägen gilt; die rechtlichen und ethischen Spannungsverhältnisse sind bisher weitestgehend ungel"ost. Eine abschließende ethische und rechtliche Bewertung solcher Fragen und Konflikte vermag dieses Werk nicht vorzunehmen. Es geht weder darum, Grundsatzfragen, wie die nach der moralischen Bewertung reproduktionsmedizinischer Maßnahmen, zu beantworten, noch sollen explizite L"osungshinweise gegeben werden. Vielmehr soll es als Grundlage für eine Auseinandersetzung mit diesen Fragen dienen, indem bereits erfolgte Diskussionen dargestellt und ethische und rechtliche Hintergründe beleuchtet werden. Insbesondere Ärzte, Hebammen, Krankenschwestern, aber auch Theologen, Psychologen sowie Mitglieder klinischer Ethikkomitees sind berufsbedingt unausweichlich mit ethischen und rechtlichen Fragen und Konflikten im Zusammenhang mit diesem Thema konfrontiert. Dieses Werk soll daher einen praxisorientierten Überblick über die Komplexität dieser Materie für all diejenigen geben, die beruflich mit solchen Fragestellung befasst sind.

 

Rechtsfragen am Ende des Lebens

Ein Ratgeber für die Praxis und Logos Verlag, Berlin
(ISBN: 3-8325-1045-1)

Ziel dieses Werkes soll die Darstellung der zum Teil komplexen Rechtsprobleme am Ende des Lebens sein, wobei besonderer Wert auf eine möglichst praxisnahe Darstellung gelegt wurde.

 

Dabei geht es nicht so sehr um die dogmatisch überzeugendste Lösung; im Vordergrund sollen vielmehr Anwendungsfälle und konkrete Ratschläge für die Praxis stehen. Es geht dabei in erster Linie um die Vermittlung der notwendigen Informationen für Praktiker, die in ihrem Berufsalltag dieser Art der Rechtsfragen konfrontiert sind.

 

Zielgruppe sollen alle diejenigen Menschen sein, die Fragen im Zusammenhang mit Sterbehilfe, Sterben und Tod schon aus beruflichen Gründen nicht ausweichen können. Unter anderen soll den denjenigen helfen, sich mit dieser Materie zu befassen, die aus privaten Gründen dazu gezwungen sind.

 

Nicht zuletzt soll es auch den Teilnehmern der Veranstaltung „Das Recht auf ein menschenwürdiges Sterben - Rechtsfragen im Grenzbereich zwischen Leben und Tod" im Wintersemester 2005/2006 an der Hamburger Hochschule für Wirtschaft und Politik als Ergänzung des vorlesungsbegleitenden Skriptes und als Vorbereitung auf die Abschlußklausur dienen.

 

Zielsetzung und Idee

 

Anders als die von der Verfasserin verfasste Dissertation soll dieses Werk sich mehr den praktischen Fragestellungen dieser Thematik widmen und weniger den wissenschaftlich-dogmatischen Hintergrund beleuchten.

 

Das Recht auf ein menschenwürdiges Sterben - Überlegungen zu Voraussetzungen und Grenzen der Sterbehilfe

logos-Verlag Berlin

(ISBN: 3-8325-0157-6)


Je mehr technischer Fortschritt der Medizin Leben und Tod entnaturalisiert und zu einem beliebig manipulierbaren Prozeß macht, desto mehr stellt sich das Problem der ethischen und rechtlichen Grenzziehung zwischen Leben und Tod, zwischen einem würdigen Sterben und einem unwürdigen Am-Leben-Halten. Unter Berücksichtigung der Ambivalenz des medizinischen Fortschritts wird ein würdiges Sterben in vertrauter Umgebung immer schwieriger, immer seltner; fast jeder möchte „zu Hause" sterben, dennoch sterben die meisten Menschen in Krankenhäusern.

 

Hoffnungsvolle Ansätze, dem Sterben wieder ein Zuhause zu geben, gibt es in Form der Hospizinitiativen, die den Menschen in den Mittelpunkt ihrer Bemühungen stellen und das Sterben zurück ins Leben holen wollen.

 

Der Wunsch nach einem würdigem Lebensende berührt sensible Bereiche des menschlichen Daseins und ruft Emotionen besonderer Art bei jedem Menschen hervor. Die besondere Aktualität der Fragestellung ergibt sich nicht nur aus der gegenwärtigen Entwicklung in den Niederlanden, wo unter engen Voraussetzungen aktive Sterbehilfe zugelassen wird, sondern schon allein aus der demographischen Entwicklung und der Diskussion um die Mittelverteilung im Gesundheitswesen.

 

Inhaltsübersicht:

 

  1. Kapitel: Verfassungsrechtliche Grundlegung - Schutz Sterbender durch das Grundgesetz
  2. Kapitel: Vorgang des Sterbens - sozialer und medizinischer Hintergrund
  3. Kapitel: Die Sterbehilfe und ihre rechtliche Einordnung
  4. Kapitel: Sterbehilfe bei Neugeborenen - Besonderheiten in klinischer und strafrechtlicher Hinsicht
  5. Kapitel: Medizinische Praxis - Konsequenzen aus Richtlinien verschiedener Organisationen
  6. Kapitel: Vorkehrungen des Patienten zur Wahrung des Selbstbestimmungsrechts
  7. Kapitel: Selbsttötung - Zulässigkeit und Grenzen
  8. Kapitel: Dimension des Rechts auf ein menschenwürdiges Sterben
  9. Kapitel: Probleme des geltenden Rechts und Alternativlösungen
  10. Kapitel: Gesetzliche Kodifikation - Möglichkeiten und Grenzen
  11. Kapitel: Schlußbetrachtung Das Schulrecht

 

Was Eltern und Schüler heute wissen sollten - und wo sie Hilfe finden,

Logos-Verlag Berlin

(ISBN:3-8325-0555-5)

 

Nicht erst durch das sogenannte Kopftuch-Urteil des Bundesverfassungsgerichts oder die Ergebnisse der „Pisa-Studie" haben das Thema Schule wieder in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt. Darüber ist eine leidenschaftliche Diskussion darüber entbrannt, was Schule leisten soll.

 

Dabei treten im Zusammenhang der Schule erfahrungsgemäß eine Vielzahl von ganz praktischen Fragestellungen auf, die die Rechte und Pflichten der am Schulverhältnis Beteiligten tangieren. Immer wieder klagen Eltern und Schüler darüber, über ihre Rechte nicht ausreichend informiert zu sein. Auch daraus mag das Gefühl resultieren, die Schule sei ein weitgehend „rechtsfreier" Raum, obwohl dies keinesfalls so ist.

 

Dieses Werk will versuchen, die Grundstrukturen des Schulrechts so verständlich zu machen, dass Eltern und Schüler sich bei Streitfragen und Problemen selbst ein Urteil bilden können. Dabei wird besonderer Wert auf eine einfache Darstellung gelegt, um Eltern und Schüler in die Lage zu versetzen, ihre Rechte selbstbewusst wahrzunehmen.

 

Diese komplexe Rechtsmaterie bekommt für Eltern und Schüler vor allem dann Relevanz, wenn es um eigenen Rechte und Pflichten und die der Lehrer geht. Exemplarisch seinen nur die Fragen im Bereich des Prüfungsrechts genannt. Dabei geht es vor allem darum zu klären, ob eine Prüfung (Klassenarbeit, Abschlußprüfung) oder Entscheidung (Versetzung) korrekt bewertet bzw. getroffen wurde.

 

Vielfach tauchen aber auch im Schulalltag Probleme mit einzelnen Lehrern oder der Schulleitung auf. In diesem Zusammenhang seien nur die Stichworte „Schulpflicht" und „Aufsichtspflicht" genannt.

 

Inhaltsübersicht:

 

  1. Kapitel: Weil die Schule kein rechtsfreier Raum ist
  2. Kapitel: Welche Gesetze den Schulalltag regeln und was sie vorschreiben
  3. Kapitel: Wie das Schulsystem aufgebaut ist
  4. Kapitel: Welche Personen beteiligt sind und wie sie mitwirken können
  5. Kapitel: Über Rechte und Pflichten
  6. Kapitel: Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen
  7. Kapitel: Die Unterrichtsgestaltung
  8. Kapitel: Das Prüfungsrecht
  9. Kapitel: Wie die Eltern mitwirken können
  10. Kapitel: Interessante Einzelfragen
  11. Kapitel: Überblick über Rechtsbehelfe und Rechtsmittel
  12. Kapitel: Gespräche mit Lehrern
  13. Kapitel: Probleme mit Lehrern
  14. Kapitel: Wenn Gespräche nicht mehr helfen - der Weg vor Gericht
  15. Kapitel: Vorläufiger Rechtsschutz
  16. Kapitel: Nachhilfe
  17. Kapitel: Ausblick
  18. Kapitel: Wo Eltern und Schüler Hilfe finden
  19. Kapitel: Literatur
  20. Kapitel: Stichwortverzeichnis

 

Meine Rechte als Patient - Was Patienten heute wissen sollten

Ein Wegweiser durch den Medizinrechtsdschungel

logos-Verlag Berlin

(ISBN:3-8325-0612-8)

 

Im Grundsatz ist die Situation als Patient in Deutschland nicht schlecht - im Gegenteil, die Qualität der medizinischen Versorgung ist hoch, gleiches gilt für die Lebenserwartung. Und doch tauchen im Zuge nicht nur immer neuer „Gesundheitsreformen" viele Fragen auf. Die häufigsten sollen in diesem Wer beantwortet werden.

 

Die Patientenrolle befindet sich im Umbruch, weg von einer paternalistischen hin zu einer partnerschaftlichen Arzt-Patientenbeziehung.

 

Patienten sehen Ärzte nicht mehr euphorisch als „Halbgötter in Weiß", sondern zunehmend nüchtern auch Dienstleister. Diese neuere, realistischere Einschätzung sollte auch im Interesse der Ärzte sein - schützt sie sie doch vor überzogenen Erwartungen.

 

Der Patient wird auch zum Kunden, der die Wahl zwischen einer Vielzahl von Therapien, Anbietern und Akteuren des Wirtschaftszweiges „Gesundheit". Diese Freiheit bedeutet für den Einzelnen aber oft auch ein großes Stück Verunsicherung. So ist es nur schwer zu erkennen, welcher Arzt oder welche Therapie im Einzelfall das Optimum darstellt.

 

Da eine vertrauensvolle Verständigung die wichtigste Voraussetzung für den Behandlungserfolg ist, sollten beide Seiten Respekt, Vertrauen und Kooperationsbereitschaft mit einbringen.

 

Gegenstand dieses Werkes sollen im Wesentlichen die Fragen sein, mit denen ein Patient konfrontiert wird, wobei besonderer Wert auf die Darstellung seiner Rechte gelegt wird.

 

Daher geht es um die vertraglichen Beziehungen zwischen Arzt und Patient, um Behandlungsfehler, um Rechtsfragen im Zusammenhang mit der Krankenkassenwahl und vieles mehr.

 

Gegenstand sind aber auch Fragen, die auftauchen, wenn ein Leben zu Ende geht und Hilfe durch Pflegedienste etc. erforderlich wird.

 

Inhaltsübersicht

 

  1. Kapitel: Der Patient und sein Arzt - mehr als ein Vertrag
  2. Kapitel: Auch Ärzte machen Fehler
  3. Kapitel: Das Arzt-Patienten-Verhältnis
  4. Kapitel: Die Wahl der richtigen Krankenkasse
  5. Kapitel: Wenn ein Leben zu Ende geht
  6. Kapitel: Die Organspende
  7. Kapitel: Die Rechte des Patienten
  8. Kapitel: Die Gesundheitsreform - immer wieder anders
  9. Kapitel: Pflege - wenn helfende Hände notwendig sind
  10. Kapitel: Rechtsschutzfragen - wenn es nicht mehr anders geht

 

  1. Anhang: Wichtige Adressen (Organisationen, Patientenanlaufstellen etc.)
  2. Anhang: Angebote im Internet (Medizinische Links, Links zu Ärztekammern etc.)
  3. Anhang: Muster und Formulierungsvorschläge (Patientenverfügung, Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht etc.)
  4. Anhang: Literaturauswahl
  5. Anhang: Wichtige Telefonnummern